Die GAA ist eine Fachgesellschaft für Ärzte, Apotheker, Sozialwissenschaftler, Epidemiologen und Gesundheitswissenschaftler, die sich mit Fragen der Arzneimittelanwendungsforschung und der Arzneimittelepidemiologie beschäftigen.

Die GAA wurde 1992 gegründet und unterstützt die wissenschaftliche Forschung über die Anwendung und den Gebrauch von Arzneimitteln. Die Gesellschaft versteht sich in erster Linie als ein Forum für den wissenschaftlichen Austausch insbesondere zu den folgenden - public health relevanten - Fragestellungen.

  • vergleichende Untersuchungen zu Umfang und Art des Arzneimittelgebrauchs nach Regionen, im Zeitablauf und nach Bevölkerungsgruppen
  • Determinanten der Arzneimittelverordnung und -anwendung
  • die Rolle des Verbrauchers, Selbstmedikation und Arzneimittelwünsche der Patienten
  • Untersuchungen zu Nutzen und Risiken der Arzneimittelanwendung
  • Methoden zur Erfassung unerwünschter Arzneimittelwirkungen
  • Qualität der Verordnungsweise
  • Strategien zur Verbesserung der Arzneimittelanwendung (z.B. Leitlinien, Qualitätszirkel)
  • Einflüsse gesundheitspolitischer Maßnahmen auf Art und Umfang des Arzneimittelgebrauchs
  • gesundheitsökonomische Aspekte sowie
  • methodische Fragen der Arzneimittelverbrauchsforschung

Die GAA fördert durch die Möglichkeit der Präsentation von Untersuchungsergebnissen auf der jährlichen Tagung auch den wissenschaftlichen Nachwuchs und tritt für eine Verbreitung der Forschungsergebnisse ein. Die Gesellschaft kooperiert mit anderen Fachgesellschaften sowie Krankenkassen, Berufsverbänden und anderen Organisationen des Gesundheitswesens. Die GAA vertritt Deutschland im „European Chapter of the special interest Group of Drug Utilsation Research (SIG-DUR) of the international Society of Pharmacoepidemiology (ISPE)" und veranstaltet wissenschaftliche Tagungen auch in Kooperation mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen und Gesellschaften.

Die GAA ist Mitglied in der AWMF und im Deutschen Netzwerk für Versorgungsforschung (DNFV).